Spatenstich für Seniorenzentrum St. Franziskus

Selters | Baumaßnahmen starten

Spatenstich Seniorenzentrum Selters

Selters. Ärmel hoch, Bagger an und ran an die Spaten. Mit diesem Tatendrang wurde am 06. April 2017 mit dem symbolischen ersten Spatenstich der Bau des zukünftigen Seniorenzentrums St. Franziskus in Selters begonnen. Zahlreich waren Ehrengäste und Interessierte der offenen Einladung und dem Angebot, sich über die baulichen Details zu informieren, gefolgt.

In der offiziellen Begrüßung durch Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin der Katharina Kasper ViaSalus GmbH unterstrich sie als zukünftiger Betreiber der Einrichtung die Bedeutung einer Senioreneinrichtung für die Menschen aus der Region. Auch Sr. Simone Weber, Provinzoberin der Armen Dienstmägde Jesu Christi, zeigte sich über den Beginn der Baumaßnahmen sehr erfreut. Frank Winkel, Geschäftsführer der WI-IMMOGroup, welche Bauherr sowie Investor des neuen Seniorenzentrums in Selters ist, stellte die Baumaßnahme noch einmal genauer vor. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf über 14 Mio. Euro. Vor der Einsegnung des Grundstückes durch Diakon Dieter Wittemann und Pfarrer Christian Elias betonte auch Stadtbürgermeister Rolf Jung die Notwendigkeit dieses Projektes für die Menschen in der Region.

Im Anschluss wurde unter dem Einsatz von Bagger und Spaten der erste Bauabschnitt gemeinsam eröffnet. Das geplante Gebäude wird seinen Platz auf dem Eckgrundstück Godderter Landstraße/Nordstraße finden, in der Nähe des Kreisels der Selters mit der Haiderbach, Krümmel und Goddert verbindet. Hier ist Raum für 85 Pflegeplätze mit einem Wohnbereich speziell für Menschen mit demenziellen Veränderungen und 13 Service Wohnungen (1-2 Raum Appartements). Sämtliche Zimmer werden freundlich, hell und wohnlich zugeschnitten. Die seniorengerechten Wohnungen entsprechen den neuesten Erkenntnissen und versprechen ein angenehmes und sicheres Wohnen.

Ebenfalls wird eine angegliederte Tagespflege hier ihren Platz finden. Ältere Menschen werden somit in ihrem Wunsch unterstützt, länger im eigenen Zuhause zu bleiben. Die Tagespflege ist als unterstützende Maßnahme für den Alltag zu betrachten. Neben Freude und Geselligkeit stehen hier die Aktivierung und therapeutische Unterstützung sowie die Förderung der individuellen Fähigkeiten im Mittelpunkt. Auch der Soziale Dienst, eine Pflegeberatung und die Verwaltung werden hier ihren Platz finden.

Die Pflegeplätze stehen für Bewohnerinnen und Bewohner aller Pflegegrade zur Verfügung. Es werden ausschließlich Einzelzimmer mit eigenem Bad angeboten werden. Auch ein Wohnbereich speziell für Menschen mit gerontopsychiatrischen Veränderungen wird entstehen, schließlich nimmt die Zahl demenziell veränderter Menschen stetig zu. Auch ihre besonderen Bedürfnisse, beispielsweise nach einfacher Orientierung und Sicherheit, werden berücksichtigt.

Durch die 13 Service Wohnungen gibt es die Möglichkeit, eine Wohnung im Seniorenzentrum anzumieten. Sie versorgen sich selber und wohnen gleichzeitig in einem Umfeld von Gleichgesinnten. So entwickeln sich aus neuen Nachbarschaften gerne Freundschaften. Leistungen wie Raumpflege, Speisenversorgung oder Wäscheservice können als zusätzliches Angebot jederzeit hinzugebucht werden.

Sollte eine zunehmende Pflegebedürftigkeit einen Wechsel in eine stationäre Pflegeeinrichtung notwendig machen, müssen Mieterinnen und Mieter des Service Wohnens keinen erneuten Ortswechsel vollziehen. Ein Übergang in die Stationäre Pflege wird nahtlos in derselben Einrichtung ermöglicht, ein Wiedereingewöhnen in eine neue Umgebung entfällt damit.

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